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LOTTO Thüringen ARENA, Oberhof

Biathlon-Areal am Grenzadler

Die LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig ist nicht nur ein reines Biathlon Stadion, sondern kann auch als Austragungsstätte für Großveranstaltungen genutzt werden. Das bekannteste Event ist natürlich der jährlich stattfindende Biathlon Weltcup. Auch die Tour de Ski machte bereits Station in Oberhof. Regelmäßig finden hier die großen Wettkämpfe im Sommerbiathlon und jede Menge kleinere Biathlon- und Langlaufwettkämpfe statt.

Die LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig bietet den ansässigen Trainingsgruppen des Olympiastützpunktes Oberhof umfangreiche Trainingsbedingungen. Die direkt angebundenen "Rollerstrecken" verlaufen mitten durch den Thüringer Wald.

Aber auch abseits der großen Winter-Wettkämpfe und des Biathlon finden in der LOTTO Thüringen ARENA am Rennsteig regelmäßig Veranstaltungen statt. Der Thüringer Wald Firmenlauf ist dabei bereits ein fester Bestandteil des jährlichen Kalenders.

Das angegliederte Rennsteighaus dient während des Biathlon-Weltcups als Pressezentrum und Schaltzentrale. Während des Jahres ist es insbesondere auch als Raststation für die Urlauber und Tagesgäste wie Skifahrer, Wanderer oder Mountainbiker konzipiert. Moderne Dusch- und Umkleideräume sowie ein großzügig gestalteter Aufenthaltsraum mit Blick auf die Arena erlauben es den Rennsteig-Liebhabern eine Pause einzulegen. Als Info-Punkt der Oberhof Information können sich Einwohner und Gäste über die Umgebung und den aktiven Angeboten der Ferienregion Oberhof informieren.

Die Arena befindet sich knapp 2,5 Kilometer westlich von Oberhof am sogenannten Grenzadler, einem etwa zwei Meter hohen Grenzstein mit preußischem Adler, 837 Meter über Normalnull. Am Grenzadler befinden sich auch ein großer Parkplatz mit gleichem Namen und eine Kaserne der Sportfördergruppe der Bundeswehr.

In der 1961 fertiggestellten damaligen Armee-Kaserne hatten später die Biathleten, die zuvor im Kammerbacher Pirschhaus untergebracht waren, eine neue Unterkunft gefunden. Der Bereich des Grenzadlerparkplatzes wurde früher auch Schützenwiese genannt. 200 Meter südlich der Rennsteig-Arena führt der für die Rennsteig-Arena namensgebende Rennsteig vorbei, ein 169,3 Kilometer langer Höhenwanderweg, wobei der Grenzadler den Kilometer-Punkt 61,4 einnimmt.

Schießstand

Am Schießstand mit seinen 30 Bahnen haben die Athleten einen Abstand von 50 Metern zur Zielscheibe. Der Schießstand ist mit dem deutschen elektronischen System HoRa 2000 E ausgestattet, dem modernsten und verbreitetsten im Weltcup. Dabei werden die Treffer beim Aufprall des Geschosses durch einen Impuls eines Sensors ausgelöst, im Gegensatz zu den teilweise noch im Weltcup verwendeten Klappscheiben des Typs Kurvinen aus Finnland. Anschließend wird eine weiße Scheibe als Trefferanzeige vor die schwarze Scheibe geschoben. Durch eine schiebbare Blende wird die Größe der fünf Trefferfelder pro Bahn von 115 Millimetern für den stehenden Anschlag auf 45 Millimeter für den liegenden Anschlag geändert.

Der Schießstand ist hinten und seitlich durch Sicherheitswälle aus Erdreich geschützt. Er ist außerdem mit quergehendem Blendwerk über den Bahnen ausgerüstet, um eventuelle Fehlschüsse nach schräg oben aufzuhalten. Diese Blendwerke entsprechen den deutschen und den thüringischen Sicherheitsauflagen. Bei nationalen Veranstaltungen oder im Trainingsbetrieb müssen die Blenden vorhanden sein. Bei der Weltmeisterschaft oder einem Weltcup untersteht die Rennsteig-Arena der International Biathlon Union (IBU) und deren Sicherheitsauflagen. Diese sehen keinen Blendschutz vor, weshalb die sichtbehindernden Balken bei internationalen Wettkämpfen entfernt werden.

Weitere Informationen zum Biathlon-Areal am Grenzadler

Allgemeine Daten
  • Start/Ziel, Strafrunde und Schießstand befinden sich auf einer Höhe von 814 m üNN

  • Strecken bewegen sich zwischen 774 und 839 m üNN

  • Strecken können künstlich beschneit werden.

  • Schießstand mit 30 Ständen, Abstand zu Schießscheiben: 50 m

  • Strafrunde: 5 m breit, 150 m lang

  • 3-geschössiges Funktionsgebäude mit Dachterrassen

  • innenliegende Funktionsbereiche können über unterirdische Tunnelanlagen erreicht werden (keine Störungen des Wettkampfbetriebes)

  • Mobile Videowände und Ergebnistafel mit elektronischer Anzeige

  • ca. 25.000 Zuschauerplätze (13.000 im Stadion / 12.000 an den Strecken), blockweise Zugänge der Zuschauer ab Parkplatz, mobile Tribüne

  • Sichtweite zwischen Zuschauer und Scheibenanlage: 55-160 m

  • Mobile Imbiss- und Versorgungsstände an den Zugängen zur Arena (Hüttendorf)

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